Das britische Musikgeschäft gab im Jahr 2008 formatübergreifend nach Umsätzen um 6,9 Prozent und nach Verkäufen um 1,9 Prozent nach. Im Jahr zuvor lag das Umsatzminus noch bei 15 Prozent und das Absatzminus bei elf Prozent. Nach Angaben der ERA – Entertainment Retailers Association, die sich auf Erhebungen der Chartsermittler der Official Charts Company wuchs die Zahl der Track-Downloads 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 41,5 Prozent auf 110,3 Millionen, die Album-Downloads stiegen um 65 Prozent auf 10,3 Millionen. Ein anscheinend stabiler Trend: So sollen die Zuwachsraten im bisherigen Jahresverlauf bei 44 Prozent beim Track-Verkauf und bei 67 Prozent bei Albumdownloads liegen. Aufs Digitalgeschäft entfielen im vergangenen Jahr bereits 96 Prozent aller Singles- und sieben Prozent aller Album-Verkäufe. Zusammengezählt entfielen 12,7 Prozent aller Musikumsätze auf den Verkauf von Downloads, Einnahmen aus Aboangeboten oder dem Klingeltongeschäft nicht eingerechnet.
UK-Musikgeschäft im Minus
Das britische Musikgeschäft gab im Jahr 2008 nach Umsätzen um 6,9 Prozent und nach Verkäufen um 1,9 Prozent nach. Dank Zuwächsen bei Games legte der Entertainmenthandel insgesamt aber sogar zu. ERA-Generaldirektorin Kim Bayley hofft bereits auf ein Ende des Abschwungs im Musikgeschäft.






