Während in Deutschland die Politik ihre Bemühungen um den Musikexport zurückfährt, erhält die britische Musikbranche massive Rückendeckung von Regierungsseite. Handelsminister Alistair Darling verstärkt am 13. Juni eine vom britischen Independent-Verband AIM organisierte Handelsdelegation, die sich vom 12. bis zum 16. Juni in New York aufhält. Es ist das erste musikbezogene Engagement des Ministers seit dessen Amtsantritt im Mai.
Vertreten sind 21 britische Musikunternehmen, darunter Firmen wie die Robbie-Williams-Vertreter IE Music, Lo-Max Records oder Heavyweight Management. Angeführt wird die Delegation von Phil Patterson von der Regierungsorganisation für internationale Wirtschaftsförderung UK Trade & Investment sowie AIM International Manager Philippa McEvoy und Greg Eden, Head of AIM Digital.
Unter dem Motto „AIM 4 Amerika“ soll die Mission die im Juni vergangenen Jahres begonnenen Bemühungen vertiefen, einen Fuß in den weltgrößten Musikmarkt zu bekommen. Die Regierung subventioniert die Kosten des fünftägigen US-Trips mit umgerechnet bis zu 1115 Euro pro Unternehmen.
Mehr zu den Exportbemühungen in Deutschland und der Situation beim Musikexportbüro GermanSounds AG lesen Sie im aktuellen livepaper.





