Der britische Entertainment-Handel setzt zunehmend auf die DVD: Allein im vergangenen stieg die Zahl der Outlets mit einem Angebot an DVDs um 12,3 Prozent auf fast 5400 Geschäfte. Aber auch die Zahl der Musikshops wuchs um 4,7 Prozent auf nunmehr 5370. Nach Angaben des britischen Handelsverbands BARD stiegen die Ausgaben der Konsumenten im Königreich für CDs, Videos, DVDs und Games im Jahr 2003 um acht Prozent. Damit zählte der Entertainment-Sektor laut BARD zusammen mit den Bereichen Urlaub und Heimkino zu den Wachstumsträgern in Großbritannien. Für Steve Knott, BARD-Chairman und Geschäftsführer von HMV Europe, sind diese Zahlen ermutigend. Britische Kunden hätten derzeit einfach das Geld, zuzugreifen – wenn denn das Angebot stimmt. „Wir müssen also vor allem die Musikbranche dazu ermutigen, weiterhin am Aufbau neuer Talente festzuhalten. So sollte sich der anhaltende VÖ-Strom etablierter Künstler am besten unterstützen lassen.“
UK-Handel stockt Flächen auf
Der britische Entertainment-Handel setzt weiter auf die DVD: Allein im Jahr 2003 stieg die Zahl der Outlets mit DVD-Angebot um mehr als zwölf Prozent. In diesem Windschatten wuchs auch die Zahl der Musikshops.






