Die britische Rocksensation der letzten Monate könnte all den Medienrummel schon bald in rekordverdächtige Verkaufszahlen ummünzen. Wenn in Großbritannien am heutigen Montag „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“ von den Arctic Monkeys erscheint, rechnet die Branche mit einem beispiellosen Run auf die CD. Britische Medien sprechen schon jetzt überschwänglich vom „fastest selling Rock debut“, seit es Platten gibt.
Bei der Einzelhandelskette HMV rechnet Unternehmenssprecher Gennaro Castaldo mit 200.000 Verkäufen allein in der ersten Woche nach VÖ. „Wir sind vielleicht gerade im chinesischen Jahr des Hundes, aber was die Musikbranche betrifft, wird 2006 eher das Jahr des Affen“, so Castaldo. Das Quartett aus Sheffield verdankte seine erste Berühmtheit vor allem Konzerten und der liberalen Haltung gegenüber Downloads.
Bevor die Band einen Plattenvertrag hatte, kursierten MP3s im Internet, und auch heute noch wehrt sich die Formation nicht gegen den Tausch ihrer Ware im Netz. Sollten sich die Prognosen von HMV erfüllen, wäre „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“ auf alle Fälle die schnellstverkaufte Platte seit „Definitely Maybe“ von Oasis aus dem Jahr 1994.






