Recorded & Publishing

Udo Lindenberg und BMG trennen sich

In einer Pressemitteilung stellt Udo Lindenberg klar, dass er mitnichten Opfer der jüngsten Reduzierung des nationalen Künstlerstamms sei. Vielmehr habe er im gegenseitigen Einverständnis mit BMG-Berlin-Chef André Selleneit den laufenden Vertrag aufgelöst.

In einer Pressemitteilung stellt Udo Lindenberg klar, dass er mitnichten Opfer der jüngsten Reduzierung des nationalen Künstlerstamms sei. Vielmehr habe er im gegenseitigen Einverständnis mit BMG-Berlin-Chef André Selleneit den laufenden Vertrag aufgelöst. „Denn einen Panikpräsidenten feuert man nicht“, heißt es in der Mitteilung der Agentur Hoffmann Media. Nach den Erfolgen mit den beiden CD- und Tourneeproduktionen „Atlantic Affairs“ und „Panikpräsident“ kam es zur Vertragsauflösung, weil beide Seiten für die aktuelle CD-Produktion keine künstlerische Übereinstimmung finden konnten. Lindenberg erklärt: „Ich bin autark, aber junge deutsche Talente haben es wahnsinnig schwer. Hier zu sparen und sich nur auf amerikanisches Kulturgut zu verlassen – das ist ein Arschtritt für die Branche und ein Verrat an der eigenen Kulturidentität!“ Für Lindenberg bedeutet das Ende bei BMG bereits die dritte große Veränderung: Der Deutschrock-Pionier startete seine Karriere beim heutigen Warner-Label Telefunken, wechselte in den 80er-Jahren zum heutigen Universal-Label Polydor und ging danach zu BMG.