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Tschechischer Markt bremst Talfahrt

In der tschechischen Musikbranche stehen die Zeichen zwar weiterhin auf Abwärtstrend, doch im ersten Halbjahr konnte die Branche die Fortsetzung ihrer zuletzt massiven Verluste etwas eindämmen. Das Umsatzminus sank von 16,5 auf nur noch 3,2 Prozent.

In der tschechischen Musikbranche stehen die Zeichen zwar weiterhin auf Abwärtstrend, doch im ersten Halbjahr konnte die Branche die Fortsetzung ihrer zuletzt massiven Verluste etwas eindämmen. Das Umsatzminus sank von 16,5 auf nur noch 3,2 Prozent.

In den ersten sechs Monaten setzten die IFPI-Mitglieder, die in der Tschechischen Republik rund 92 Prozent des Gesamtmarkts abdecken, 201,7 Mio. Kronen (7,14 Mio. Euro) um. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 208,4 Mio. Kronen. Tschechische Musikfans kauften im ersten Halbjahr 1,21 Mio. Tonträger – zwei Prozent weniger als die 1,23 Mio. Einheiten im ersten Halbjahr 2005.

Doch die wichtigsten Formate verzeichneten Zuwächse: Der Absatz von CD-Alben stieg um 4,4 Prozent, der von Musik-DVDs legte um 4,7 Prozent zu und vor allem das Digitalgeschäft könnte eine ähnliche Stütze werden wie in westeuropäischen Märkten. Knapp zehn Mio. Kronen (354.000 Euro) nahmen die Labels durch den Verkauf von Downloads ein – gut 400 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.

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