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Trans World warnt vor niedrigen Gewinnen

Die amerikanische Einzelhandelskette Trans World Entertainment wird ihr Geschäftsjahr voraussichtlich mit schlechteren Zahlen beenden als zunächst erwartet. Absatzprobleme in den Bereichen Musik und DVD sowie schwindende Margen machen dem Unternehmen zu schaffen.

Die amerikanische Einzelhandelskette Trans World Entertainment (TWE) wird ihr Geschäftsjahr voraussichtlich mit schlechteren Zahlen beenden als zunächst erwartet. Absatzprobleme sowie schwindende Margen in den Bereichen Musik und DVD machen dem Unternehmen zu schaffen. Statt der angekündigten 65 bis 70 Cents Gewinn pro Aktie rechnet TWE inzwischen nur noch mit 25 bis 30 Cents. Schuld daran werden die ersten drei Quartale des Jahres sein. Nachdem man bereits nach dem ersten Halbjahr rote Zahlen schrieb, deutet sich auch für die drei Monate bis Ende September ein Minus von 33 bis 38 Cents pro Aktie an. Das traditionell stärkste vierte Quartal wird die Gesamtbilanz also nur noch bedingt aufhübschen können.

Ungeachtet der durchwachsenen Prognosen hat sich TWE personell verstärkt. James Litwak, zuletzt als Senior Vice President bei Columbia House tätig, übernimmt bei der Kette ab sofort die Position des President. Litwak soll Chairman & CEO Robert Higgins bei der Sanierung helfen und kümmert sich nun um Merchandising, Marketinginitiativen und das Ladengeschäft. Er war bereits zwischen 1996 und 2000 für TWE als Marketingleiter aktiv.

Trans World betreibt mehr als 800 Medieneinzelhandelsniederlassungen unter den Markennamen f.y.e., Coconuts Music and Movies, Strawberries Music, CD World, Spec’s, Planet Music, Wherehouse und Second Spin.

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