Die US-Handelskette Tower Records legt am 15. März einem Insolvenzgericht in Delaware seinen Restrukturierungs- und Entschuldungsplan vor. Stimmt das Gericht zu, wäre Tower vorerst gerettet. Investment-Banker Lloyd Greif zeigte sich gegenüber dem „Hollywood Reporter“ von der Geschwindigkeit beeindruckt, mit der Tower das am 9. Februar eingereichte Chapter-11-Verfahren abschließen will: „Dies sollte den guten Zustand des Unternehmens widerspiegeln.“ Das Unternehmen Tower soll mit seinen derzeit 93 Filialen nach Abschluss der Restrukturierungsbemühungen zu 85 Prozent seinen derzeitigen Gläubigern gehören – darunter alle Plattenmajors. Im Gegenzug sollen Schulden in Höhe von 80 Mio. Dollar abgebaut werden. Die restlichen 15 Prozent der Unternehmensanteile will die Gründerfamilie Solomon behalten. Der Schuldenstand bei Tower hatte Anfang Februar 110 Mio. Dollar erreicht.
Tower will Krise beenden
Die US-Handelskette Tower Records legt am 15. März einem Insolvenzgericht in Delaware seinen Restrukturierungs- und Entschuldungsplan vor. Stimmt das Gericht zu, wäre Tower vorerst gerettet.





