Die finanziell schwer angeschlagene US-Handelskette Tower Records sucht Investoren. In seiner Not bot sich Tower sogar bei den Betreibern von Tauschbörsen zum Verkauf an. Nach Informationen der „New York Post“ hat das kalifornische Traditionsunternehmen versucht, mit Filesharing-Diensten wie KaZaA oder LimeWire ins Gespräch zu kommen. „Wir haben die aber nicht sehr ernst genommen“, erklärte Greg Bildson, der Technologiechef bei LimeWire, die ablehnende Haltung seiner Firma. Das Geschäftsmodell von Tower sei nicht besonders zukunftsträchtig, so die Ansicht bei LimeWire. Beobachter vermuten hinter den Verkaufsbemühungen des seit 1960 bestehenden Handelunternehmens einen letzten Versuch, Tower vor der Insolvenz zu bewahren. Angeblich soll bis Ende September ein Käufer für die hoch verschuldete Kette gefunden werden.
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