Die US-Handelskette Tower Records steht vor der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die bereits seit den späten Neunzigern kriselnde Kette, die als ein Wegbereiter des Megastore-Konzepts gilt, will Gläubigerschutz beantragen, die Schuldenlast abbauen und so den lange geplanten Verkauf erleichtern. Laut US-Medienberichten sei innerhalb einer Woche damit zu rechnen, das Tower dazu ein so genanntes Chapter-11-Verfahren einreicht. Die Tower-Dachgesellschaft MTS, die entsprechende Berichte bislang nicht kommentierte, will die Handelskette etwa seit Mitte 2003 verkaufen. Zwischenzeitlich trennte man sich bereits von den Landesgesellschaften in Japan und Großbritannien. Zu der 1960 gegründeten Kette zählen derzeit noch rund 100 Shops. In den Hochzeiten des Unternehmens waren es 171 Filialen, die einen Jahresumsatz von rund einer Mrd. Dollar erzielten. Zuletzt gab es Spekulationen um ein mögliches Interesse des Investmenthauses Sun Capital an Tower Records.
Tower Records vor der Insolvenz
Die US-Handelskette Tower Records steht vor der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die seit Jahren kriselnde Kette, die als ein Wegbereiter des Megastore-Konzepts gilt, will somit den lange geplanten Verkauf erleichtern.





