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Tonkünstler machen Front gegen Zweiten Korb

Als Vertreter der Kreativen fordern die GEMA und der Deutsche Tonkünstlerverband Änderungen am Entwurf zum Zweiten Korb des Urheberrechts. Die Novelle dürfe sich nicht gegen kreative Menschen richten, fordern beide Organisationen.

Als Vertreter der Kreativen fordern die GEMA und der Deutsche Tonkünstlerverband (DTKV) Änderungen am Entwurf zum Zweiten Korb des Urheberrechts. Die Novelle dürfe sich nicht gegen kreative Menschen richten, fordern beide Organisationen kurz vor der Beratung des Entwurfs im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags am 8. November. Insbesondere im Bereich der Vergütungen für die private Vervielfältigung solle „eine Aushöhlung des Urheberschutzes verhindert werden“, heißt es aus München.

„Die Kreativität der Musikurheber ist eine Grundlage unseres Musiklebens“, unterstreicht Dirk Hewig, Vizepräsident des ältesten und größten Berufsverbands für Musiker, dem Deutschen Tonkünstlerverband: „Die 7000 Mitglieder in unserem Berufsverband für Musiker fordern die Politik dazu auf, die soziale Existenz vieler Musiker- und Komponistenkollegen nicht zu gefährden. Wir werden uns gemeinsam für nachhaltige Änderungen des Entwurfs stark machen, um Schaden von den kreativen Musikern abzuwenden.“

Und GEMA-Vorstandsmitglied Harald Heker ergänzt: „Der Gesetzesentwurf ist in der Praxis nicht durchsetzbar. Die Urheber müssen jede Anknüpfung der Vergütungen an das Preisniveau von Geräten und Speichermedien kategorisch ablehnen.

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