Nach zunächst noch vorläufigen Zahlen haben die Hersteller von Tonieboxen und Tonies ihre Umsatzerwartung fürs abgelaufene Jahr 2022 übertroffen: Statt zunächst prognostizierter Einnahmen in Höhe von 250 Millionen Euro peilt man nun über über alle Bereiche hinweg Umsätze von 255 Millionen Euro an, was einem Umsatzplus von rund 36 Prozent zum Vorjahr entsprechen würde.
Angetrieben worden sei die Entwicklung unter anderem von einen starken Ergebnis im Weihnachtsquartal und durch die Entwicklung „im strategisch wichtigen US-Markt“, wo man die Einnahmen auf rund 65 Millionen Euro „voraussichtlich mehr als verdreifacht“ habe, wie es in einer Mitteilung der Düsseldorfer vom 2. Februar 2023 heißt.
„Wir gehen gestärkt in das neue Jahr und sind zuversichtlich, dass wir unsere internationale Expansion auch 2023 erfolgreich vorantreiben werden“, bilanziert Marcus Stahl, Co-Founder und Co-CEO des Unternehmens.
An der Börse aber hat die erste Begeisterung für die Aktien des Unternehmens allerdings merklich nachgelassen: Am 29. November 2021, als die Tonie-Aktien ihr Börsendebüt feierten, ging es kurz nach Handelsstart an der Frankfurter Börse für die unter dem Kürzel TNIE gehandelten Papiere um rund 20 Prozent rauf bis auf einen Tageshöchstkurs von 14,50 Euro. Damit erreichte das Düsseldorfer Unternehmen vorübergehend eine Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde Euro. Bei Handelsschluss lagen die Aktien nach dem ersten Börsentag immerhin noch bei 13,90 Euro. Bis Ende Januar 2022 allerdings sank der Kurs auf Werte um 7,75 Euro ab, im Sommer 2022 fielen die Papiere zwischenzeitlich unter die Marke von vier Euro, zum Jahresende waren es rund fünf Euro.
Die aktuelle Nachricht schob den Kurs am 2. Februar an der Frankfurter Börse an: Bis zum Mittag kletterten die Tonies-Papiere um mehr als 3,5 Prozent auf zwischenzeitlich rund 5,70 Euro.





