Recorded & Publishing

TMI meldet Insolvenz an, Auslieferung läuft weiter

Der Systemdienstleister TMI steht vor dem Aus: Das Amtsgericht Heidelberg eröffnete am 30. September das Insolvenzverfahren und bestellte den Heidelberger Rechtsanwalt Christopher Seagon zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

“Ein schlechter Tag für das Musikgeschäft“ oder „das ist für die Branche verheerend“ – so lauteten die ersten Einschätzungen verschiedener MusikWoche-Gesprächspartner, als die Nachricht von der TMI-Insolvenz durchsickerte. Mit TMI geht ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 280 Millionen Euro in die Insolvenz, das bei den Partnern auf Plattenfirmenseite auf einen Marktanteil von zumeist mehr als fünf Prozent und in einigen Fällen bis zu zehn Prozent kommt. TMI gilt vor allem im Geschäft mit populären Neuerscheinungen, Chartsware und im Kinderrepertoire als stark.

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