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Ticketcorner erzielt mehr Umsatz

Kartenverkäufer Ticketcorner konnte im ersten Jahr unter den neuen Besitzstrukturen den Umsatz im Jahr 2006 um über zehn Prozent steigern. Auch die Anzahl der verkauften Karten ist gewachsen.

Der Kartenverkäufer Ticketcorner konnte im ersten Jahr unter den neuen Besitzstrukturen den Umsatz im Jahr 2006 um über zehn Prozent steigern. Im Dezember 2005 hatte die Kudelski-Gruppe ihre Aktienmehrheit an Ticketcorner an ein Konsortium verkauft, zu dem das Private-Equity-Unternehmen Capvis (52 Prozent), der Phonak-Gründer Andy Rihs (zehn Prozent) und das Ticketcorner-Management (zehn Prozent) gehören.

Auch die Anzahl der verkauften Karten in den Kernmärkten Schweiz, Deutschland und Österreich sei markant gewachsen, teilt das Unternehmen mit. Konkrete Zahlen will Ticketcorner „aus Wettbewerbsgründen“ jedoch nicht nennen.

Dafür meldet die Firma, dass die Zahl der Vorverkaufsstellen u. a. wegen der Kooperationen mit der Schweizer Post und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien stark gestiegen sei. Auch neue Technologien wie print@home und RFID seien auf dem Vormarsch.

„Wir konnten uns nach dem Verkauf wieder auf unser Kerngeschäft konzentrieren und haben uns in einem harten Wettbewerbsumfeld sehr gut behauptet“, erklärt der Geschäftsführer der Ticketcorner Holding AG, George Egloff. Basis für das erfolgreiche Geschäftsjahr seien zum einen Verträge mit Schweizer Konzertveranstaltern wie Good News, Zirkus Knie und dem Montreux Jazz Festival sowie der erfolgreiche Kartenverkauf für Spiele der Handballweltmeisterschaft in Deutschland gewesen. „In diesem Jahr liegt unser Fokus auf dem Endkunden. Der Service für ihn wird sich weiter verbessern“, kündigt Egloff an.

Für die Zukunft sieht sich das 1987 gegründete Unternehmen gerüstet. So sei der Verwaltungsrat mit Balz Hösly und Bernd Schiphorst um zwei weitere prominente Köpfe erweitert worden.

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