Die Lobbyarbeit der deutschen Musikverbände trägt weiter Früchte: Jetzt hat auch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) eine Quote für einheimische Musik gefordert. Thierse schwebt eine Regelung nach französischem Vorbild vor. Seit 1996 müssen dort 40 Prozent aller zwischen 6.30 Uhr und 22.30 Uhr im Radio gesendeten Titel aus französischen Produktionen bestehen. Thierse betonte, dass es ihm nicht um nationalen Pathos, sondern um die Verteidigung der kulturellen Vielfalt Europas gehe. Erst vor kurzem hatte Erwin Huber, Leiter der Bayrischen Staatskanzlei, ebenfalls die Einrichtung einer Quote für einheimische Musik gefordert; der Vorschlag wurde allerdings vom Bayerischen Landtag abgeschmettert.
Thierse will Quote für deutsche Musik
Die Lobbyarbeit der deutschen Musikverbände trägt weiter Früchte: Jetzt hat auch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse eine Quote für einheimische Musik gefordert.






