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Thielen will sparen und doch noch an die Börse

Der neue Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann AG, Gunter Thielen, skizzierte in einem Antrittsschreiben an die Beschäftigten erste Eckpunkte seiner Strategie. Im Mittelpunkt: Schuldenabbau, Konsolidierung und ein schmaler Börsengang.

Der neue Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann AG, Dr. Gunter Thielen, skizzierte in einem Antrittsschreiben an die Beschäftigten erste Eckpunkte seiner Strategie. Zentrale Punkte sind dabei einerseits der Abbau von Schulden und ein Festhalten am Plan des Börsengangs. Dieser soll jedoch, wie vermutet, nur im minimalen Umfang stattfinden: Frühestens ab 2005 sollen dann die 25,1 Prozent der Investorengruppe Groupe Bruxelles Lambert (GBL) in den Handel kommen. Der Schuldenabbau soll hauptsächlich im Musikbereich erfolgen. Dort habe die eine interne Verschuldungsgrenze überschritten. Bertelsmann muss für Zomba rund drei Milliarden Euro bezahlen. Diese Summe resultiert aus Verträgen, die bis ins Jahr 1991 zurückreichen. Experten halten diesen Preis nach derzeitigen Marktgegebenheiten für völlig überzogen.

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