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Thielen kündigt Einschnitte an

Bei der Umsetzung der Fusion Sony BMG werden sich „schmerzhafte Einschnitte“ nicht vermeiden lassen. Das erklärte der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Gunter Thielen in einem Brief an seine Mitarbeiter.

Bei der Umsetzung der Fusion Sony BMG werden sich „schmerzhafte Einschnitte“ nicht vermeiden lassen. Das erklärte der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Dr. Gunter Thielen in einem Brief an seine Mitarbeiter. Beobachter hatten zuvor über die Streichung von bis zu 3000 Stellen bei Sony und BMG spekuliert. Vor beiden Unternehmen liege nun der „letzte Schritt der Fusion – die Integration der beiden Unternehmen“. Am Ende dieses Prozesses soll laut Thielen „ein erstklassiges, globales Musikunternehmen stehen“. Musik werde dementsprechend weiterhin zu den Kerngeschäften Bertelsmanns zählen, betonte Thielen. „Auf sich allein gestellt hätte die BMG nach unserer Überzeugung eine schwierige Zukunft gehabt.“ Wäre es zu einer Major-Fusion ohne Beteiligung Bertelsmanns gekommen, hätte BMG „als kleinster Major und Nummer vier in der Welt ohne große Perspektiven und Chancen im Wettbewerb mit zwei überlegenen Weltmarktführern gestanden“.

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