Trotzdem sich die Bertelsmann-Eigentümerfamilie Mohn nicht von ihrem Mehrheitsanteil (74,9 Prozent) trennen will, bleibt ein Börsengang im Jahr 2005 laut Konzernchef Gunter Thielen realistisch. Allerdings müssten vorher Teile des Medienunternehmens umgebaut werden. BMG Entertainment sei neben der DirectGroup „die größte Baustelle“, sagte Thielen der „Financial Times Deutschland“. „BMG ist strategisch in einer unbequemen Position aufgrund der abschwächenden Nachfrage und der Piraterie“, so Thielen. Messlatte für den Vorstandsvorsitzenden ist die Umsatzrendite: Unternehmensbereiche, die ihre Marge beim EBITDA nicht auf zehn Prozent steigern können, seien in Gefahr. In diesem Jahr strebt der Gesamtkonzern hier einen Wert von zwei bis vier Prozent an. BMG indes habe „seine endgültige Form noch nicht gefunden“, findet Thielen. „Eine Fusion kann nicht ausgeschlossen werden.“
Thielen behält Börse im Blick und will BMG umbauen
Trotzdem sich die Bertelsmann-Eigentümerfamilie Mohn nicht von ihrem Mehrheitsanteil trennen will, bleibt ein Börsengang im Jahr 2005 laut Konzernchef Gunter Thielen realistisch. Allerdings müsse vorher BMG umgebaut werden.






