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Teurer Deal mit Robbie Williams zahlt sich für EMI aus

Der frühe Erfolg des Ende Oktober erschienenen Albums „Intensive Care“ scheint EMIs Investitionen in Robbie Williams bereits jetzt zu rechtfertigen. In Großbritannien verkaufte der Longplayer bislang 373.000 Exemplare.

Der frühe Erfolg des Ende Oktober erschienenen Albums „Intensive Care“ scheint EMIs Investitionen in Robbie Williams bereits jetzt zu rechtfertigen. In Großbritannien verkaufte der Longplayer bislang 373.000 Exemplare – nur drei Alben erreichten in den vergangenen fünf Jahren nach der ersten Woche eine höhere Verkaufszahl. Daher sei sich EMI laut einem Bericht der britischen „Times“ sicher, dass der rekordverdächtige, 50 Mio. Pfund schwere Vertrag mit Williams bald einen satten Gewinn abwerfen werde.

„Die meisten Kommentare zu diesem Deal kamen von Leuten, die das Vertragswerk nie gesehen haben und nicht wussten, wie es funktioniert“, sagt Alain Lévy, Chairman & CEO EMI Music, hinsichtlich der Diskussionen, die der Vertrag mit Williams seinerzeit ausgelöst hatte. Inzwischen habe sich der Deal sowohl für EMI als auch für Williams ausgezahlt. Die Investmentexperten von Lehman Brothers bezeichneten die ersten Verkaufszahlen als „besonders stark“. Daher sei man sehr zuversichtlich, dass das Album weltweit um die fünf Mio. Einheiten verkaufen werde.

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