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Telefónica testet mit Melodeo mobiles P2P-Konzept

Das Konzept der digitalen Superdistribution hält demnächst auch im Mobilfunkbereich Einzug. Dank der P2P-Software des Dienstleisters Meleodeo sollen zunächst Kunden des spanischen Netzbetreibers Telefónica Musikdownloads als 30-Sekünder per Bluetooth an andere Handybesitzer weiterleiten.

Das Konzept der digitalen Superdistribution hält demnächst auch im Mobilfunkbereich Einzug. Dank der P2P-Software des amerikanischen Dienstleisters Meleodeo sollen zunächst Kunden des spanischen Netzbetreibers Telefónica ihre mobil gekauften Musikdownloads als 30-Sekünder über eine Bluetooth-Verbindung an andere Handybesitzer weiterleiten. Sollte der Empfänger an der Kostprobe Gefallen finden, kann er sich den Titel per Bezahlung in voller Länge besorgen. Der Absender erhält dafür im Gegenzug eine Vergütung bei künftigen Musikkäufen.

Die Mobilapplikation Melodeo Music Solution soll zudem zum Durchforsten des eigenen, auf dem Handy gespeicherten Musikfundus, sowie der Musikdatenbank des jeweiligen Netzbetreibers dienen. Telefónica will für die mobilen Downloads 1,49 Euro berechnen, weitere Mobilfunkprovider in Großbritannien, auf dem europäischen Festland und in den USA wollen das Konzept in den kommenden Monaten übernehmen. Zum Start seines Angebots hat sich Melodeo weltweite Lizenzen der Warner Music Group und diverser Indie-Labels gesichert. Die Dateien werden im Format aacPlus übermittelt und sind mit einem DRM-System verschlüsselt.

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