Rechteinhaber in Südkorea atmen auf. Ein Gericht in der Hauptstadt Seoul hat nun die umstrittene Tauschbörse Soribada dazu verurteilt, den Zugang zu rund 67.000 urheberrechtlich geschützten Titeln zu verhindern. Auch die Verbreitung der P2P-Software von Soribada ist künftig nicht mehr gestattet.
Der Seoul Central District Court reagierte damit auf eine Klage der Korean Association of Phonogram Producers (KAPP) aus dem November 2004, die dem Onlinedienst schon seit 2001 den Garaus machen will. Soribada-Vertreter hatten in der Verhandlung erklärt, sie könnten nicht kontrollieren, welche Inhalte die Nutzer ihrer Software tauschen. Daher verbot das Gericht nun den Vertrieb des P2P-Clients gleich ganz.





