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Target hilft Wal-Mart gegen iTunes

Nicht nur Wal-Mart ist schlecht auf die Filmdownloads von Apple zu sprechen. Nun hat auch Target sein Missfallen zum Ausdruck gebracht. Man erwarte gleiche Konditionen für alle Marktteilnehmer, fordert Target-Chef Steinhafel von der Filmindustrie.

Nicht nur Wal-Mart ist schlecht auf die Filmdownloads von Apple zu sprechen. Nun hat auch Target sein Missfallen zum Ausdruck gebracht. Man erwarte gleiche Konditionen für alle Marktteilnehmer, fordert Target-Chef Gregg Steinhafel von der Filmindustrie. In einem Brief an führende Executives in Hollywood beschwerte sich der President der US-Handelskette über die Handelsabgabepreise, die die Studios dem iTunes Store gewähren, berichtet das „Wall Street Journal“.

Während Absatzkönige wie Wal-Mart, Target oder die Filialen der Trans-World-Kette zwischen 17 und 18 Dollar für DVD-Neuveröffentlichungen zahlen müssen, erhält Apple die Ware für seine Filmdownloads schon für 14,50 Dollar. Weil die Händler die DVDs meist sogar unter Einkaufspreis als Lockvogelangebote platzieren, fürchten sie im Saisongeschäft um zugkräftige Sonderangebote.

Und der Filmbranche droht ein wichtiger Absatzkanal wegzubrechen: Wal-Mart verkauft in den USA rund 40 Prozent aller DVDs, Target immerhin 15 Prozent.

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