Recorded & Publishing

Swiftel beugt sich der Musikbranche

Die australische Antipiraterieagentur MIPI hat sich außergerichtlich mit dem Internet Service Provider Swiftel geeinigt. Mitarbeiter der Firma sollen zusammen mit Nutzern Tracker-Sites für das BitTorrent-Filesharing-Netz betrieben haben, die den Tausch von Musik und Filmen ermöglichten.

Die australische Antipiraterieagentur Music Industry Piracy Investigations (MIPI) hat sich außergerichtlich mit dem Internet Service Provider Swiftel geeinigt. Mitarbeiter der Firma sollen zusammen mit Nutzern Tracker-Sites für das BitTorrent-Filesharing-Netz betrieben haben, die den Tausch von Musik und Filmen ermöglichten. Damit endet ein Gerichtsverfahren, das seit März des Jahres vor einem australischen Bundesgericht lief.

Ob es im Rahmen des Vergleichs zu einer Schadensersatzzahlung kam, wurde nicht bekannt. MIPI-Geschäftsführer Michael Kerin erklärte lediglich: „Die Musikindustrie hätte sich in diesem Fall nie auf einen Vergleich verständigt, ohne dass dabei die Konditionen zufrieden stellend gewesen wären.“ Swiftel-Chef Ryan O’Hare äußerte sein Bedauern und versicherte, sein Unternehmen werde künftig bessere Vorkehrungen zum Schutz der Urheberrechte treffen.

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