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Supermärkte greifen in die britischen Charts ein

Am vergangenen Wochenende trugen die Verkäufe in den britischen Supermärkten erstmals mehr als die Hälfte zu den Gesamtverkaufszahlen der Top-Ten-Alben in den UK-Charts bei.

Am vergangenen Wochenende trugen die Verkäufe in den britischen Supermärkten erstmals mehr als die Hälfte zu den Gesamtverkaufszahlen der Top-Ten-Alben in den UK-Charts bei. Zudem bestimmten die dort getätigten Verkäufe auch die Zusammensetzung der britischen Top Ten, in der sich darauf Mainstream- und Easy-Listening-Titel sowie TV-beworbene Compilations tummelten. Dazu zählten CDs von Katie Melua, Norah Jones, Daniel O’Donell, Jamie Cullum, Lionel Richie, Harry Connick Jr. und Engelbert Humperdinck. 1997 wurden in den Supermärkten nur 9,6 Prozent aller Alben verkauft, im vergangenen Jahr waren es bereits 23,9 Prozent. Nicola Tuer, Sales Vice President Sony Music UK, begrüßt diese Entwicklung: „Alben wie die von Lionel Richie, Norah Jones oder Harry Connick Jr. passen demographisch perfekt zu den Supermärkten, zudem werden sehr viele CDs im Vorfeld des Muttertags mit TV-Kampagnen beworben.“