Recorded & Publishing

Suno will Indie-Acts fördern

Mit dem Programm Spark will Suno unabhängige Künstler:innen ohne Labelvertrag unterstützen. Dafür verspricht das sich mit Teilen der Musikindustrie in Rechtsstreits befindende KI-Musikunternehmen finanzielle Zuschüsse, Marketingmaßnahmen und die Teilnahme an exklusiven Songwriting Camps.

Bei immer wieder aufkommender Kritik aus der Musikbranche und der Musiker:innengemeinschaft versucht Suno nun eine Handreichung an unabhängige Künstler:innen. Mit Spark will das Unternehmen Indie-Musiker:innen an sich binden und verspricht ihnen dafür unter anderem finanzielle Zuschüsse in Höhe von tausenden bis zehntausenden Dollar.

Zudem sollen den Künstler:innen mit Ressourcen von Suno Marketing ermöglicht werden. Darüber hinaus verspricht das Unternehmen Branchenkontakte durch exklusive Songwriting Camps, Öffentlichkeit durch die redaktionelle Darstellung von Suno, früheren Zugriff auf Produkte des Unternehmens sowie die direkte Arbeit mit einem Suno-Partnermanager.

Das alles gibt Suno zumindest in einem Blogpost bekannt, der das neue Programm bewerben soll. Keine Erwähnung finden dabei Absätze in den Vertragsbedingungen, die die Künstler:innen akzeptieren müssen.

Wohl am kontroversesten: Eine Klausel nennt sich „Good Vibes Only“. Darin legt Suno fest, dass teilnehmende Künstler:innen sich während des Vertragsverhältnisses in keinster Weise negativ über das Unternehmen äußern dürfen. Darüber hinaus treten die Acts ihre Rechte an ihren Werken und ihren Markenrechten für Werbezwecke an Suno ab.