Neben dem Wachstum des Gesamtumsatzes auf 238,3 Millionen Franken, umgerechnet rund 258,2 Millionen Euro, stiegen die Lizenzeinnahmen der Organisation im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 215,6 Millionen Franken. An die angeschlossenen Urheber:innen und Verlage schüttet die SUISA 191,7 Millionen Franken aus – 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Besonders dynamisch entwickelten sich die Aufführungsrechte, die mit 64,5 Millionen Franken um 6,8 Prozent zulegten und damit erstmals die Einnahmen aus Senderechten übertrafen. Treiber waren vor allem die Nutzung von Hintergrundmusik in Büros, Gastronomiebetrieben und Geschäften sowie ein wachsendes Konzertpublikum in der Schweiz. Die Senderechte blieben mit 60,8 Millionen Franken nahezu auf Vorjahresniveau. Auch die Leerträgervergütungen im Rahmen der privaten Herstellung von Kopien legten zu: Sie stiegen um 10,6 Prozent auf 16,4 Millionen Franken.
Bei den Onlinerechten hingegen zeigt sich ein gespaltenes Bild: Während die Einnahmen aus der Onlinelizenzierung in der Schweiz und Liechtenstein um 20,5 Prozent auf 15,8 Millionen Franken wuchsen, gingen die weltweit verwalteten Onlinerechte um 7,6 Prozent auf 41,6 Millionen Franken zurück.
Der Gesamtaufwand bei SUISA sank trotz gestiegenem Arbeitsvolumen um 7,2 Prozent auf 39,7 Millionen Franken.
Für das laufende Jahr identifiziert die SUISA zwei zentrale Herausforderungen: Zum einen wolle sich die Organisation dafür einsetzen, dass Urheber:innen und Verlage im Zuge der anstehenden Regulierung generativer KI fair vergütet werden, insbesondere weil geschützte Werke zum Training von Modellen genutzt würden. Zum anderen wolle die Gesellschaft sicherstellen, dass Schweizer Musik in der erneuerten SRG-Konzession, also dem Leistungsauftrag des Bundesrates für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, angemessen verankert bleibt.






