Recorded & Publishing

Streit um Naidoo-Debüt geht weiter

Im Streit um die Veröffentlichungsrechte am Albumdebüt von Xavier Naidoo sieht sich Produzentin Dürr im Vorteil. Naidoos Anwälte sehen das anders.

Im Streit um die Veröffentlichungsrechte an seinem Albumdebüt entschied das Landgericht Hamburg am 27. Juni nun in einer Detailfrage erneut zugunsten von Xavier Naidoo. Er darf weiterhin behaupten, dass die Veröffentlichung von „Seeing Is Believing“ auf dem Label Megaphon Music unrechtmäßig ist. Das Gericht hatte bereits am 4. Juni entschieden, dass die CD in der bislang vorliegenden Form nicht in den Handel kommen darf, weil der Künstlerexklusivvertrag, den Naidoo mit der Produzentin Nicole Dürr seinerzeit abgeschlossen hatte, keine Übertragung der Rechte auf ein anderes Unternehmen zuließ. Wie es in der Frage einer Neuveröffentlichung des Albums bei der Dürr GmbH weitergeht, ist indes völlig unklar. Naidoo hatte in der Vergangenheit zwar seinen Vertrag mit Dürr gekündigt, ob die Auswertungsrechte damit an ihn zurück wandern, ist noch nicht entschieden, erklärte die Kanzlei Zimmermann & Deckert, die Naidoo vertritt. Das soll gegebenenfalls in einem Hauptsacheverfahren geklärt werden.

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