Das erste Deutschlandkonzert ihrer Karriere hat US-Superstar Barbra Streisand am 30. Juni mit Bravour gemeistert. Mit laut Medienberichten 18.300 Besuchern war die Berliner Waldbühne zwar nicht ganz ausverkauft, aber die 114 Euro teuren Tickets der günstigsten Kategorie waren alle weg.
Bevor Streisand mit „Starting Here, Starting Now“ das Programm begann, wurde ihr bloßes Erscheinen vom Publikum hysterisch gefeiert. Es folgten Jazz-nahe Songs wie mit „Down with Love“ und Hits wie „People“, „Somewhere“, „The Way We Were“ oder „Papa, Can You Hear Me“ aus Streisands Film „Yentl“. Das 58-köpfige Orchester sorgte für opulente Klänge zwischen Big Band und Broadway. Bereits nach 20 Minuten zog sich die Diva zu einer längeren Umkleidepause zurück – in der Zwischenzeit unterhielten vier Background-Sänger das dankbare Publikum.
Die Stadt Berlin schien es Barbra Streisand besonders angetan zu haben, sie lobte „Kultur, Schönheit und Desserts“ der Stadt. Sie habe auch eine Currywurst probiert und diese habe ihr sogar geschmeckt, so Streisand während einer ihrer langen Ansagen.
Als Veranstalter des bisher einzigen deutschen Konzerts der Künstlerin zeichneten DEAG und Peter Rieger verantwortlich. Weitere Konzerte gibt Streisand noch in Stockholm (4. Juli), Manchester (10. Juli), Dublin (14. Juli) und London (18./22./25. Juli).






