Im zweiten Quartal hat Universal Music 1,382 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. 45 Prozent davon kommen aus dem Streaming – im Vorjahreszeitraum waren es nur 35,64 Prozent. Insgesamt steig der Umsatz in den drei Monaten bis zum 30. Juni 2017 um 15,6 Prozent. Im zweiten Quartal 2016 betrug der Umsatz 1,196 Milliarden Euro.
Das operative Einkommen stieg um 47,8 Prozent von 115 Millionen Euro auf 170 Millionen Euro. Das EBITDA (Gewinne vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) betrug in dem Quartal 177 Millionen Euro – ein Zuwachs um 38,3 Prozent.
Betrachtet man das gesamte Halbjahr, sehen die Zahlen ebenfalls sehr gut aus. So stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten um fast 15 Prozent von 2,315 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 2,66 Milliarden Euro; das Operating Income belief sich auf 311 Millionen Euro (plus 43,3 Prozent). Das Halbjahrs-EBITDA kommt auf 329 Millionen Euro (Vorjahr: 241 Millionen Euro) – ein Zuwachs um 36,5 Prozent.
Der Bereich Recorded Music steuerte im ersten Halbjahr 2,14 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,843 Milliarden Euro ) zum Gesamtumsatz bei – ein Plus um 16,9 Prozent. Die Universal Music Publishing Group erhöhte ihren Anteil um 10,8 Prozent auf nun 400 Millionen Euro (Vorjahr: 361 Millionen Euro). Die Einnahmen aus Merchandise und anderen Quellen blieb mit 135 Millionen Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau.
Zu den bisherigen Bestsellern im laufenden Jahr gehören Veröffentlichungen von Drake und Kendrick Lamar, die Jubiläumsedition von „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ der Beatles und Titel aus dem Vorjahr von The Weeknd und die Soundtracks „Moana“ und „La La Land“.
Die Erlöse aus dem Digitalgeschäft belaufen sich auf 1,315 Milliarden Euro – ein Zuwachs um 27,1 Prozent von 1,04 Milliarden Euro im Vorjahr. Streaming steuerte zu diesem Wert im ersten Halbjahr 962 Millionen Euro bei (Vorjahr: 653 Millionen Euro). Download-Umsätze fielen um 10,3 Prozent, Streaming hingegen wuchs um beachtliche 47,3 Prozent.
Im Bereich Recorded Music entfallen 45 Prozent des Umsatzes auf Streaming, das physische Geschäft macht nur noch 22,6 Prozent aus – im Vorjahr waren es noch 26,64 Prozent. Der Download-Anteil steht bei 16,5 Prozent (Vorjahr: 20,85 Prozent); Merch und anderes fällt von 16,9 auf 16 Prozent.






