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Stones scheitern an HipHop-Helden

Der Star der Stunde und ein Album, das seit sieben Monaten in den Charts notiert ist, verhindern für die Rolling Stones einen besseren Einstieg in die US-Charts. Mehr als Rang drei war für „A Bigger Bang“ zunächst nicht drin.

Der Star der Stunde und ein Album, das seit sieben Monaten in den Charts notiert ist, verhindern für die Rolling Stones einen besseren Einstieg in die US-Charts. Mehr als Rang drei war für „A Bigger Bang“ nach 129.000 verkauften Exemplaren in der ersten Woche zunächst nicht drin. Die Topposition verteidigt Kanye West, der von „Late Registration“ weitere 283.000 Einheiten verkaufte und nach zwei Wochen schon bei einem Absatz von 1,14 Mio. steht. Von 35 auf Platz zwei schnellt 50 Cent zurück. Interscope hat sein Album „The Massacre“ nach über einem halben Jahr noch einmal veröffentlicht – diesmal mit einer Zusatz-DVD, die die Videoclips zu allen 21 Titeln auf dem Album enthält. Das verhilft der Platte in der 28. Woche in den Charts zu weiteren 154.000 Verkäufen; insgesamt setzte Universal vom 50-Cent-Album nun knapp 4,5 Mio. Kopien ab.

Nach 83.000 Units von „Monkey Business“ klettern die Black Eyed Peas auf Rang vier, gefolgt von Mariah Carey, die von „The Emancipation Of Mimi“ nur 2000 Stück weniger verkaufte. 71.000 neue zahlende Fans qualifizieren Tony Yayo und „Thoughts Of A Predicate Felon“ für Platz sechs, die 19. Ausgabe der Hitkopplung behauptet sich nach 68.000 Verkäufen an siebter Stelle. 1000 Stück weniger reichen Green Day und „American Idiot“ für die Rückkehr in die Top Ten auf Platz acht. Hilary Duff und ihr „Most Wanted“ fällt indes nach nur mehr 64.000 Verkäufen auf Position neun. Zehnter ist Young Jeezy, der von „Let’s Get It: Thug Motivation 101“ 62.000 Exemplare absetzen konnte.

Nach einer in Bezug auf Neu-VÖs ereignisarmen Labor-Day-Woche musste die US-Branche auch wieder einen ziemlichen Verkaufsdämpfer verkraften. 9,5 Mio. Alben sind rund 9,5 Prozent weniger als in der Woche davor und mehr als 16 Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2004. Seit Jahresanfang setzte der Handel bislang knapp 385 Mio. Alben ab – das entspricht einem kumulierten Minus von rund 8,6 Prozent.

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