Das Angebot legaler Musik-Download-Angebote nimmt stetig zu. Die Qualität der meisten Musik-Shops im Internet lässt laut Stiftung Warentest allerdings zu wünschen übrig. Der „Baustellen-Blues“ stelle sich den Testern zufolge vor allem deshalb ein, weil Kunden kein umfassendes Katalogangebot vorfänden und auf der Suche nach Titeln allein gelassen würden. So vergab der Verbrauchertest an keinen der in einer aktuellen Studie untersuchten Downloaddienste die Wertesiegel „Sehr gut“ und „Gut“. Stattdessen wurde die eine Hälfte der Dienste mit AOL, iTunes, Connect, Karstadt, Kontor und Mediamarkt als „Befriedigend“ eingestuft. Die restlichen sechs bewerteten Anbieter MSN, Tiscali, MTV, Popfile, Musicload und Eventim erhielten das Qualitätsurteil „Ausreichend“.
Die Tester resümierten: „Musik soll Freude schenken – doch die Randbedingungen beim Download aus dem Internet verderben den Spaß.“ So passiere es durchaus des Öfteren, dass die Verbindung während des Downloads abbreche. Ebenso kritisierten die Tester, dass die Softwarepakete der einzelnen Anbieter sich teilweise nicht parallel auf einem Rechner installieren ließen und so gut wie keine „Individuelle Hilfe“ angeboten werde. „Nur Musicload und Popfile unterstützten ihre Nutzer ‚durchweg gekonnt'“, AOL und Eventim böten immerhin einen „überzeugenden Telefonservice“, während das Gros der Anbieter auf Hotlines komplett verzichte und auf eine E-Mail-Anfrage verweise. Testsieger bei Stiftung Warentest wurde der AOL-Shop musikdownloads.aol.de (Note: 2,7), gefolgt vom deutschen iTunes-Store (Note: 3,1) und Connect (Note: 3,2). Weitere Informationen zur Studie unter www.warentest.de






