Angesichts der ernüchternden deutschen Marktzahlen für das Jahr 2003 geht Maarten Steinkamp, President BMG International und BMG Germany/Switzerland/Austria, von einem erheblich reduziertem nationalem Repertoire aus. „Wir haben im letzten Jahr 200 Alben deutscher Künstler herausgebracht, künftig werden es eher 50 sein“, zitiert das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ den BMG-Manager. Steinkamp ergänzt: „Es muss wieder um Gewinne statt Masse gehen.“ BMG, das sich zur Zeit in einem Umstrukturierungsprozess befindet, meldete vergangene Woche einen weltweiten Gewinn von 110 Mio. Euro und das erfolgreichste erste Quartal der Firmengeschichte. „Es läuft richtig rund“, so President & CEO Rolf Schmidt-Holtz laut „Spiegel“ zu den internationalen Zahlen, die als erste Erholungstendenzen gewertert werden können. Auch bei den Singles sieht Steinkamp Rationalisierungsbedarf. „Singles werden uns künftig wohl nur noch als Marketinginstrument dienen, denn Geld kann man mit ihnen nicht mehr verdienen“, prophezeit Steinkamp.
Steinkamp will Gewinne statt Masse
Angesichts der ernüchternden Marktzahlen für das Jahr 2003 geht Maarten Steinkamp, President BMG International und BMG Germany/Switzerland/Austria, von einem erheblich reduziertem nationalem Repertoire aus.






