Nach Ansicht von Thomas M. Stein, President BMG GSA, bietet der Berlin-Umzug der Popkomm. die Chance für eine Neuorientierung der Messe. „Die Popkomm. kann es sich nicht leisten, als eine Nabelschau der Musikfirmen definiert zu werden“, erklärt Stein. Deshalb müssten die Messeveranstalter bei Viva und die Verantwortlichen im Berliner Senat „all ihre Kreativität unter Beweis stellen, um die Popkomm. wieder zu einem wirklichen Spiegelbild des deutschen und europäischen Musikmarktes zu machen“. Stein fordert: „Der Nutzwert der Popkomm. muss in Zukunft noch messbarer sein und nicht zu dem Fazit führen: Außer Spesen nichts gewesen.“ Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf glaubt zudem, dass die Messe gut zu der „jungen und kreativen Stadt“ passe: „Berlin ist die Stadt der Love Parade, bei uns finden aber auch Events wie die Echo-Verleihung statt. Das alles gehört zusammen“, meint der PDS-Politiker. „Die Popkomm. stärkt das Profil Berlins als Musikhauptstadt und Messestandort.“ NRW-Staatssekretärin Miriam Meckel bedauert dagegen die Entscheidung für Berlin und gegen Köln. Gleichzeitig lobt sie die Zusage von Viva-Chef Dieter Gorny, dass der Umzug in Köln keine weiteren Arbeitsplätze kosten würde.
Stein fordert messbaren Nutzwert der Popkomm.
Nach Ansicht von Thomas M. Stein, President BMG GSA, bietet der Umzug der Popkomm. die Chance für eine Neuorientierung der Messe. Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf glaubt zudem, dass die Messe gut zu der „jungen und kreativen Stadt“ passe.






