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Stein fordert mehr Musik an Schulen

Thomas M. Stein fordert Länder und Kommunen auf, dem Musikunterricht an Schulen wieder mehr Platz einzuräumen. Nach Ansicht von Stein lässt sich die Zunahme von Gewalt an deutschen Schulen auf den systematischen Abbau des Musikunterrichts zurückführen.

Thomas M. Stein, Vorstandsvorsitzender von Jack White Productions, fordert Länder und Kommunen auf, dem Musikunterricht an Schulen wieder mehr Platz einzuräumen. Nach Ansicht von Stein lässt sich die Zunahme von Gewalt an deutschen Schulen auf den systematischen Abbau des Musikunterrichts zurückführen. Untersuchungen hätten ergeben, dass sich Musik am besten dazu eigne, Aggressionen abzubauen und die Kommunikation zwischen den Jugendlichen positiv zu befördern, sagte Stein, der sich dabei auf eine Langzeitstudie an Berliner Grundschulen von Prof. Hans Günther Bastian bezieht.

„Wir könnten mit mehr Musik in den Schulen die Gewalt in den Klassenzimmern ad acta legen“, sagte Stein in Berlin. „Musik muss wieder ihren Platz im Klassenzimmer einnehmen, wie es in den 70er- und 80er-Jahren der Fall war. Das Lamentieren muss aufhören. Es gilt zu handeln, bevor uns das Aggressionsproblem unserer Jugend über den Kopf wächst.“