Mitte Juli gab es in Deutschland erste Hinweise auf ein mögliches Ende der Partnerschaft zwischen RTL und Sony BMG bei der Auswertung des TV-Formats „Deutschland sucht den Superstar“. Nun wiederholen sich diese Spekulationen auch in den USA, wo die Popularität der Sendung nach vier Staffeln ungebrochen ist. Insider behaupten, „Idol“-Erfinder Simon Fuller und seine Firma 19 Entertainment schaue sich derzeit nach anderen Lizenzpartnern im Tonträgergeschäft um.
Der bisherige Kooperationsvertrag mit BMG sei abgelaufen und es sei unklar, ob der Major weiterhin bereit ist, die hohen Franchise-Gebühren für die Auswertungsrechte zu bezahlen. Dennoch bietet das „Idol“-Geschäft zuverlässige Umsatzzahlen: Allein im Jahr bis zum Ende der vierten Staffel im März hat das Konzept inoffiziellen Schätzungen zufolge knapp 100 Mio. Dollar mit Musikprodukten erwirtschaftet.






