Recorded & Publishing

Starkult promotet Eigenlabel

Im gründete die Promotionfirma Starkult ihr eigenes Label. Mit einer Handelsaktion soll Make My Day Records nun als Adresse für Bands mit Ideen und Visionen ins Licht einer breiteren Öffentlichkeit rücken.

“Mit dem Label wollen wir uns ein zweites Standbein schaffen und talentierte Bands unterschiedlicher Stilrichtungen mit langfristiger Aufbauarbeit unterstützen“, erklärt Starkult-Geschäftsführer Jörg Timp. Dabei möchte Make My Day einen Gegenpol zu Kunstprodukten und den „Superstars“ bilden. „Wir wollen richtige, ehrliche Musik von richtigen Musikanten, die ihr Handwerk leben“, so Timp. Das soll zwar grob dem Etikett Indie zuzuordnen sein, ist aber stilistisch nicht näher festgelegt. „Der rote Faden ist, dass wir Bands suchen, die Ideen und Visionen besitzen, die etwas zu sagen haben und bei denen der Schweiß gewissermaßen an jedem einzelnen Song klebt“, so Timp.

Im Juni und Juli stehen Album-Veröffentlichungen der Alternative-Rock-Band Sunday Driver aus Florida, der norwegischen Lo-Fi-Underground-Pop-Formation Schtimm und der Düsseldorfer Rocker The Violet Subgroove auf dem Programm. Für August ist eine rein instrumentale Mini-LP der Berliner Artcore-Gruppe The Ocean in Planung. An 150 Handelspartner sowie an ausgewählte Medienrepräsentanten gingen Pakete mit den CDs, Infos zu den Bands, Plakaten, Badges, Stickern und T-Shirts, die das Label bekannt und die VÖs zum Sommerthema machen sollen. Begleitend gibt es eine Anzeigenkampagne in Magazinen wie „Ox“, „Plastic Bomb“ oder „Westside“. Timp will die Zahl der VÖs niedrig halten und dafür seine Künstler durch kontinuierliche PR „permanent ins Gedächtnis rufen“. Auch die Preise sollen ehrlich und indie sein – „deutlich unter 15 Euro pro Album“, so der Label-Chef.