Die Warner Music Group schloss das dritte Quartal des Geschäftsjahres, das am 30. Juni endete, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Umsatzplus von elf Prozent ab. Die Erträge stiegen auf 822 Millionen Dollar. Hier wuchsen das US- wie auch das internationale Geschäft im zweistelligen Prozentbereich.
Noch besser fielen die Zuwächse im digitalen Geschäft aus. Hier sprangen die Umsätze um 109 Prozent von 44 auf 92 Millionen Dollar. Damit machen die Erlöse aus diesem Segment mittlerweile elf Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Das operative Ergebnis im dritten Quartal stieg auf 28 Millionen Dollar, nachdem Warner im Vorjahreszeitraum noch einen Verlust von 92 Millionen hinnehmen musste. Und auch beim Ergebnis vor Abschreibung verbesserte sich der Major von minus 33 Millionen Dollar auf 86 Millionen Dollar. Der Nettoverlust im dritten Quartal belief sich auf 14 Millionen Dollar oder 10 Cent pro Aktie – im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,41 Dollar pro Aktie.
„Weil wir unsere Strategie kontinuierlich verfolgt haben, hat uns das zweistellige Umsatzzuwächse sowohl im Domestic- wie auch im internationalen Geschäft beschert“, kommentiert Edgar Bronfman Jr., Chairman and CEO bei Warner. „Diese Strategie hat auch signifikante Steigerungen bei den Margen und den Marktanteilen bewirkt. Zudem hat sie dafür gesorgt, dass unsere Führungsposition im Digitalgeschäft unangefochten bleibt.“
Warner verspüre einen großen Antrieb und liege über den Werten der Musikbranche, fasst Bronfman zusammen. Als Ziel formuliert er, auch weiterhin stetigen Aktiengewinn zu generieren, indem Warner Music sich in eine musikbasierte Premium-Content-Firma verwandle.





