Starbucks gilt in den USA als eines der prominentesten Non Traditional Outlets. Doch mit Musik macht die Kaffeehauskette nicht einmal ein Prozent ihrer Umsätze. Weil Starbucks CDs jedoch nicht als Lockvogelangebot sieht, bremst sich die Kette nun bei den Plänen für Brennkiosks ein.
Im Gegensatz zu den großen CD-Verkäufern in den USA werde man Tonträger auch künftig nicht unter Preis verkaufen, um Kundschaft in die Filialen zu locken, erklärte Ken Lombard, bei Starbucks als President of Entertainment tätig. „Wir müssen eine Gewinnspanne erzielen“, so Lombard über das Mediengeschäft, das inzwischen auch DVDs und Bücher beinhaltet.
Weil die Media Bars, die Starbucks in derzeit vier Niederlassungen erprobt, offenbar diesen Kriterien nicht ausreichend entsprechen, hat Lombard seine ursprünglich wesentlich ambitionierteren Pläne zur flächendeckenden Einführung der Brenn-Terminals revidiert: In den knapp 10.000 US-Filialen soll stattdessen weiterhin ein stark eingegrenztes Sortiment mit bis zu 20 CD-Titeln vorgehalten werden. Mit diesem Konzept hat Starbucks im Jahr 2006 rund 3,6 Millionen Alben verkauft und damit Umsätze zwischen 60 und 65 Millionen Dollar erwirtschaftet. Die Gesamteinnahmen des Unternehmens im letzten Geschäftsjahr betrugen 7,8 Milliarden Dollar.





