Recorded & Publishing

Starbucks verkauft ein Fünftel aller Ray-Charles-CDs

Der Verkauf von CDs bleibt ein interessantes Zusatzgeschäft für die Kaffeehauskette. Über 20 Prozent der Ray-Charles-CDs, die in der letzten Woche in den USA verkauft wurden, gehören jetzt Kaffeetrinkern.

Auch wenn Starbucks mit seinen Plänen zur Integration von Brennkiosken etwas in Verzug ist, der Verkauf von CDs bleibt ein interessantes Zusatzgeschäft für die Kaffeehauskette. Über 20 Prozent der Ray-Charles-CDs, die in der letzten Woche in den USA verkauft wurden, gehören jetzt Kaffeetrinkern. Laut Schätzungen von Brancheninsidern setzte Starbucks in der letzten Woche über 42.000 Kopien des Duette-Albums „Genius Loves Company“ ab. Die Kette verkauft bereits seit langem Musik – in der Regel Zweit- und Drittauswertungen von Katalogmaterial – in ihren landesweit rund 4000 Filialen. Das posthum auf Concorde/HearMusic erschienene Album von Ray Charles ist jedoch für Starbucks ein neues Geschäftsfeld: Erstmals bietet der Kaffeeröster auch eine Neuveröffentlichung an – auf dem hauseigenen Label. Dass nun ein Fünftel der insgesamt 202.000 Verkäufe auf das Konto von Starbucks gehen, verwundert manchen Beobachter. Die Kaffeehäuser verlangen für die CD 16,98 Dollar. Bei Best Buy gibt es die gleiche Ware für 13,99 Dollar, Amazon verlangt nur 13,49 Dollar. In den traditionellen Handel kommt das Ray-Charles-Album über Universal Music & Video Distribution.

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