In den USA ist die Kaffeehauskette Starbucks einer der wichtigsten Absatzkanäle der Tonträgerindustrie abseits des traditionellen Handels. In Deutschland fehlte dem musikaffinen Kaffeekocher dafür noch eine größere Anzahl an Filialen. Das soll sich nun ändern.
Im laufenden Kalenderjahr sollen 26 neue Coffeeshops entstehen, 2007 will das Unternehmen noch mehr neue Läden eröffnen. Derzeit ist Starbucks in 21 deutschen Städten mit 67 Niederlassungen vertreten, bis Ende 2007 sollen es mehr als 100 sein. Deutschland-Geschäftsführer Cornelius Everke sieht sogar „ein Potenzial von mehreren Hundert Coffeeshops in Deutschland“. Vor allem im Norden will Everke Gas geben. In den nächsten fünf Jahren will er bis zu 30 Filialen im Großraum Hamburg in Betrieb sehen, verriet Everke der „Financial Times Deutschland“.
Zudem will er die Läden an strategisch interessanten Standorten wie an Bahnhöfen, Flughäfen oder in Buchhandlungen platzieren. Wie viele der geplanten Shops auch ein Angebot an CDs und DVDs führen werden, ist derzeit nicht bekannt, doch im Mutterland USA hat sich Starbucks in den letzten Jahren als nontraditional Outlet bewährt: Von manchen CD-Titeln wie z.B. dem Ray-Charles-Album „Genius Loves Company“ verkaufte Starbucks bis zu 25 Prozent des gesamten US-Absatzes.





