Allen Versuchen für Schönwetter bei Anlegern zu sorgen zum Trotz: Die Börsenexperten verlieren ihr Vertrauen in EMI Music. Nach Moody’s stuft nun auch Standard & Poor’s die EMI-Aktien auf „Junk“-Status herunter. Es gebe „kurz- und langfristige Herausforderungen“ im Musikgeschäft, sagte S&P Credit Analyst Trevor Pritchard. Auch die zuletzt abgemilderte Gewinnwarnung des EMI-Managements, das nun nur noch von einem Umsatzminus von 7,5 Prozent zum Geschäftsjahresende ausgeht, hat daran nichts geändert. Bei S&P haben die EMI-Aktien nun das Rating BB+, das heißt, sie sind inzwischen keine Anlagepapiere mehr, sondern Spekulationsobjekte. Beim Moody’s Investors Service sind sie das mit dem Rating Ba1 schon länger.
Diese Herabstufung traf in diesem Jahr erst zwei andere europäische Firmen, neben EMI gelten auch die französische IT-Firma Cap Gemini und das Satellitenunternehmen Eutelsat als „gefallene Engel“.





