Recorded & Publishing

Sputnik orientiert sich neu

Der MDR-Sender Sputnik richtet ab dem 1. Dezember sein Programm neu aus: Künftig will der jugendorientierte Sender digitale Inhalte stärker mit den ausgestrahlten Inhalten verknüpfen. Auch eine Bandplattform soll integriert werden.

Der MDR-Sender Sputnik richtet ab dem 1. Dezember sein Programm neu aus: Künftig will der jugendorientierte Sender digitale Inhalte stärker mit den ausgestrahlten Inhalten verknüpfen. „Der MDR reagiert auf die Herausforderungen der Digitalisierung; gerade für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss es eine zentrale Aufgabe sein, dieses traditionelle Medium so weiterzuentwickeln, dass es auch zukünftig für junge Zielgruppen attraktiv bleibt“, so Udo Reiter, Intendant des MDR.

Der MDR erhofft sich durch die Veränderungen auch Synergieeffekte für die gesamte Anstalt: „Durch die zukünftig sehr enge Vernetzung von alten und neuen Ausspielwegen werden wir hier auch neue Erfahrungen mit veränderten Produktionsabläufen und -strukturen sammeln, die wir dann für den gesamten MDR nutzbar machen“, so Reiter weiter.

Die Umorientierung beinhaltet auch bereits bestehende Elemente, die nun stärker nach Angaben von Sputnik in das Gesamtangebot integriert werden. So bekommt unter anderem die Bandplattform „Soundcheck“ jeden Werktag einen vierstündigen Sendeplatz, der sich neuen Bands und deren Auftritten widmet.

Die meisten der ausgestrahlten Inhalte sollen nach Angaben des Programmchefs, Eric Markuse, auch zum Download als Podcast angeboten werden.