Der US-Mobilfunkanbieter Sprint Nextel hat inzwischen über zwei Mio. Songs als Fulltrack-Downloads an seine Kunden verkauft. Das Angebot war Anfang November 2005 gestartet. Die erste Mio. mobile Verkäufe notierten die Mobilfunker Mitte Februar.
Aktuell setzt Sprint damit fast 150.000 Titel wöchentlich ab. Galt der erste Meilenstein noch als geschönt, weil Sprint anfangs sehr viele Songs über Promotionaktionen verschenkte, dürften Kritiker angesichts der nun vorliegenden Zahlen verstummen: Seit dem 14. Januar gibt es bei Sprint Musik nicht mehr umsonst, erklärte Nancy Beaton, Director of Entertainment and Personalization, im Rahmen der Mobilfunkmesse CTIA.
Die Titel aus dem Sprint Music Store kosten 2,50 Dollar, der verfügbare Katalog umfasst lediglich rund 400.000 Songs aus den Beständen der vier Majors. Deals mit Independentlabels gibt es derzeit noch immer nicht. Mitbewerber Verizon hatte erst vor wenigen Tagen seinen Katalog auf über eine Mio. Titel erweitert.





