Erst kürzlich hatte Thomas Hesse, President Global Digital Business Sony Music Entertainment, bei einem Mediengespräch in Berlin drei Kernpunkte für das Wachstum im Digitalmarkt definiert: erstens Downloads, die künftig verstärkt auch direkt über Smartphones oder zu einem Premiumpaket samt zusätzlichen Mixen oder Videos geschnürt erworben werden, zweitens die Bündelung von Angeboten mit Mobilfunk- oder ISP-Partnern und drittens die Einnahmen aus Streamingangeboten. Vor allem im umkämpften Markt für Breitbandzugänge sehe er Möglichkeiten für die Unterhaltungswirtschaft, hieß es: Die Vermarktungsmöglichkeiten über den Dreh an der Preisschraube seien nahezu ausgeschöpft, folglich könnten ISPs ihre Kunden künftig nicht allein über den Preis gewinnen und halten, statt dessen würden zusätzliche Serviceangebote mehr und mehr in den Fokus der Konzerne und auch der Kunden rücken, prognostizierte Hesse.
Spotify und Telia schließen Schwedenpakt
Die Bündelung musikalischer Angebote mit Mobilfunk- oder ISP-Partnern gilt als wichtiges Wachstumsfeld. im Digitalmarkt. Passend dazu hat nun Spotify eine Vereinbarung mit dem schwedischen Telekommunikationskonzern TeliaSonera geschlossen.






