Spotify habe im ersten Quartal 2026 die Erwartungen bei allen wichtigen Kennzahlen erreicht oder sogar übertroffen, teilte das Unternehmen am 28. April zu Handelsbeginn an den New Yorker Börsen mit. So habe man unter anderem die Zahl der monatlich mindestens einmal aktiven Nutzer:innen (MAUs) um zwölf Prozent auf 761 Millionen steigern können und die zweithöchste Bruttomarge in der bisherigen Unternehmensgeschichte erreicht.
„Wir haben die Marke von 760 Millionen MAU überschritten, das angestrebte Abonnentenwachstum erreicht und ein starkes Engagement sowohl bei bestehenden als auch bei reaktivierten und neuen Nutzern verzeichnet“, fasste Alex Norström zusammen. Gustav Söderström sieht das Unternehmen auch dank „enger Beziehungen zu den Kreativen“ und „Investitionen in Personalisierung und skalierbare Infrastruktur“ derweil „bestens aufgestellt“. Er ergänzte: „Wir sehen erhebliches Wachstumspotenzial hinsichtlich Nutzerzahlen, Formaten und Interaktion und können Spotify so langfristig weiterentwickeln.“ Die beiden hatten im Februar bereits die Jahresbilanz für 2025 präsentiert, nun folgte erstmals das Zahlenwerk für ein von den Co-CEOs ganz verantwortetes Quartal.
Schaut man auf die Zahlen, so konnte Spotify seine Umsätze von Anfang Januar bis Ende März 2026 im Vorjahresvergleich um acht Prozent auf 4,533 Milliarden Euro steigern. Wachstumsmotor war dabei das kostenpflichtige Angebot: Die Einnahmen aus der Vermarktung des Musikabos wuchsen im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund zehn Prozent auf 4,148 Milliarden Euro. Im werbefinanzierten Bereich nahm Spotify derweil 385 Millionen Euro ein – im Vorjahresvergleich bedeutete das ein Umsatzminus von rund fünf Prozent.
Die operativen Erträge wuchsen im Vorjahresvergleich um satte 40 Prozent auf nunmehr 715 Millionen Euro. Und unterm Strich ging es gar sprunghaft bergauf: Meldete Spotify vor Jahresfrist noch Nettogewinne in Höhe von 225 Millionen Euro, so wuchs dieser Wert nun im ersten Quartal 2026 um mehr als das Dreifache auf 721 Millionen Euro.
Bei den Nutzer:innen legte Spotify im Vorjahresvergleich insgesamt um zwölf Prozent auf 761 Millionen zu, bei den Premium-Abos ging es um neun Prozent rauf auf 293 Millionen zahlende Kund:innen und das werbefinanzierte Angebot nutzten 483 Millionen Menschen, was einem Zuwachs um 14 Prozent entsprach.
Bis zum Ende des laufenden zweiten Quartals rechnet man bei Spotify mit rund 778 Millionen MAUs und 299 Millionen Premium-Abonnent:innen, die Umsätze sollen auf 4,8 Milliarden Euro wachsen.




