Sabine Buss, Verlegerin Finch&Zebra: Es ist großartig zu sehen, dass der Hörbuchmarkt immer noch wächst und sich als wichtiger Umsatzbringer für Verlage voll etabliert. Ein eigener Markt, stärker als E-Book, mit einer eigenen Kultur und eigenen Stars verschafft dem ein gesundes wichtiges Selbstbewusstsein im Buchmarkt. Neben den doch eher ernüchternden Perspektiven, wie KI-Stimmen und dem Verschwinden von literarischen Titeln auf dem Hörbuchmarkt, ist es toll, dass viele junge HörerInnen gewonnen werden können und dass die Kulturtechnik „Zuhören“ weiterhin lebendig bleibt: ein verheißungsvoller Ausblick! Jetzt muss nur noch die inhaltliche Breite des Gehörten zunehmen, und wir sind auf dem richtigen Weg. Durch den Nobelpreis von Han Kang und unsere daraus resultierenden Verkäufe ihrer Romane haben wir im eigenen Verlag gemerkt, dass auch Literatur verkaufbar ist. Mehr davon!
„Hörbuchmarkt wächst weltweit rasant“
Neben Podcasts das wahrscheinlich beliebteste „Nebenbei-Programm“: Der Hörbuchmarkt in Deutschland legt zu, so schallt es aus der Branche zurück, als MusikWoche bei ausgewählten Vertreter:innen des Markts nach der aktuellen Entwicklung des Audiobook-Geschäfts fragte.






