Im Rahmen eines Beta-Tests öffnet Spotify für „zehntausende“ Künstler:innen die Möglichkeit, Videos direkt auf die Streamingplattform hochzuladen. Via Spotify for Artists können Acts nun ohne zwischengeschaltetes Label oder Vertrieb Live-Performances, Akustik- oder Studio-Sessions, Coversongs oder auch Musikvideos hochladen.
Anschließend, so informiert Spotify in einer Mitteilung, können die Videos unter anderem in „Videos For You“, der personalisierten Video-Playlist von Spotify, redaktionellen Video-Playlists wie „Today’s Top Videos“, „Live Performances“ und „Video Covers“ oder auf dem „Video“-Tab im Künstlerprofil auftauchen.
Spotify glaubt wohl sehr stark an den Erfolg der Videos in voller Länge: Denn dafür stellt der Streamingdienst das Feature „Clips“ ein. Die bisher hochgeladenen Kurzvideos von Künstler:innen tauchen künftig auch auf dem „Video“-Tab auf, jedoch besteht nicht mehr die Möglichkeit, neue Clips hochzuladen.
Das will die Plattform mit einigen Daten untermauern. Dem Streamingdienst zufolge würden Hörer:innen diesen Titel in den folgenden drei Wochen im Durchschnitt 64 Prozent häufiger abrufen, nachdem sie sich ein Video angesehen haben. Zudem sei die Wahrscheinlichkeit 1,4-mal höher, dass sie ihn speichern, teilen oder einer Playlist hinzufügen. Darüber hinaus hören Zuschauer:innen den Rest des Künstlerkatalogs in diesem Zeitraum 57 Prozent häufiger.
Superfans streamen die Musik nach einem Video-Abruf im Durchschnitt sogar um 62 Prozent häufiger. Dies entspreche einer zusätzlichen Hördauer von mehr als 1:40 Stunden.





