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Spotify-Aktie an der Börse unter Druck

Am 28. April konnten die Co-CEOs von Spotify, Alex Norström und Gustav Söderström, eine durchaus solide Zwischenbilanz präsentieren. Dennoch ging der Aktienkurs anschließend auf Talfahrt.

Der Preis pro Spotify-Aktie rutschte nach Bekanntgabe der Zahlen fürs erste Quartal 2026 am 28. Juli an der Nasdaq um rund 12,5 Prozent ab auf einen Schlusskurs von 434,20 Dollar. Binnen einer guten Woche – am 20. April rangierten die Papiere noch rund 100 Dollar höher bei 535,80 Dollar – stürzte der Kurs um rund 19 Prozent ab.

Auslöser für den Unmut der Börsianer dürfte der Ausblick aufs laufende zweite Quartal des Geschäftsjahres gewesen sein: Hier, so hatten die Co-CEOs Alex Norström und Gustav Söderström zusammen mit CFO Christian Luiga in einer Gesprächsrunde ergänzt, rechne man bei Spotify angesichts anstehender Investitionen in Technik und Vermarktung mit geringeren operativen Erträgen als im zurückliegenden Drei-Monats-Zeitraum.

In den drei Monaten von Anfang Januar bis Ende März konnte der Streamingdienst seine operativen Erträge im Vorjahresvergleich um satte 40 Prozent auf nunmehr 715 Millionen Euro steigern. Laut Finanzchef Luiga rechne man nun fürs zweite Quartal mit operativen Erträgen von rund 630 Millionen Euro – diesen prognostizierten Abschlag um rund elf Prozent preisten die Börsianer quasi umgehend ein.

Zu Jahresbeginn hatte die Spotify-Aktie bereits eine zwischenzeitliche Talfahrt erlebt, als der Preis pro Aktie an der Nasdaq auf Werte knapp über der Marke von 400 Dollar rutschte. Im März erholte sich der Kurs aber wieder, kletterte auf bis zu gut 560 Dollar, rutschte wieder ab und legte zuletzt binnen weniger Tage wieder deutlich zu. Allein am 15. April, dem Tag der Spotify-Hauptversammlung, ging es um knapp vier Prozent aufwärts auf 536,49 Dollar.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Arendt House in Luxembourg holte sich Spotify bei den Aktionären des Unternehmens die Genehmigung, ein Programm zum Rückkauf eigener Aktien aufzulegen, und zwar mit einer Zustimmungsquote von gut 98 Prozent der Stimmrechtsanteile.