Die Ermittlungen der New Yorker Staatsanwaltschaft bezüglich des Verdachts auf mögliche Preisabsprachen im Downloadgeschäft werden ausgeweitet. Nach den Majors sollen nun auch diverse Onlinehändler Vorladungen von Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer erhalten. Jonathan Potter, Executive Director des Verbandes Digital Media Association (DiMA), erklärte, dass Spitzers Büro nun auch bei den Mitgliedfirmen Nachforschungen anstellt. „Jeder erwartet ein Schreiben. Und einige haben bereits welche bekommen.“ Welche DiMA-Mitglieder den Ermittlern nun Akteneinsicht gewähren sollen, verriet Potter nicht. Zu dem Verband zählen u.a. Firmen wie Apple, AOL oder Yahoo!.
Spitzer will prüfen, ob es in geheimer und verbotener Absprache unter den Rechteinhabern und Downloadanbietern zu einer Manipulation der Verkaufspreise gekommen ist. Beobachter rätseln noch, auf welche konkreten Erkenntnisse Spitzer seinen Verdacht stützt. Durch die Ermittlungen dürfte es jedenfalls so schnell kaum zu einer Veränderung in der derzeit üblichen Preisstruktur im Downloadmarkt kommen. Der in den USA vorherrschende VK liegt bei pauschalen 99 Cents für alle Titel im Katalog, die Rechteinhaber drängen indes seit einiger Zeit auf eine flexiblere Preisgestaltung mit unterschiedlichen Preisen für unterschiedlich attraktives Repertoire.






