Die AFYVE meldet für 2002 Einbrüche von 15,6 Prozent nach Umsätzen und von 18 Prozent nach verkauften Exemplaren. Der umsatzstärkste Bereich der CD-Alben gab nach Verkaufszahlen um 13,4 Prozent nach, Singles um 10,5 Prozent. Am härtesten traf es mit einem Einbruch um fast 66 Prozent das MC-Format: Während auf rund zehn verkaufte CDs im Jahr 2001 noch eine verkaufte MC kam, ging im vergangenen Jahr nur noch für jede 25. CD eine MC über die Ladentheken. Bei Zuwächsen von zwei Prozent zeichnet sich ein DVD-Boom nicht ab. Die Zahl der verkauften MCs liegt immer noch viermal höher als die der verkauften DVDs und Videos. Während das internationale Repertoire nach Marktanteilen von 40,5 Prozent im Jahr 2001 auf nun 42,8 Prozent wuchs, gingen die Verkäufe lokaler Acts von 34,7 auf 32,5 Prozent zurück. Auch in Spanien gab der Compilation-Markt nach: Die Anteile sanken von 17,5 auf knapp 13,8 Prozent. Gleichzeitig konnte das Segment Latino-Pop seinen Marktanteil von 2,3 auf 5,1 Prozent gut verdoppeln. Nach Konzernanteilen lag Universal mit fast 21,6 Prozent vorn, gefolgt von Warner mit 18,5, BMG mit 11,6, Sony mit elf und EMI mit 6,8 Prozent. Zum hohen Marktanteil der Indies in Höhe von fast 30,5 Prozent trug vor allem Vale Music mit Verkäufen von Produkten zur TV-Sendung „Operación Triunfo“ bei, dem Gegenstück zu „Deutschland sucht den Superstar“: Vale belegt mit einem Marktanteil von 21,04 Prozent in der spanischen Firmenstatistik den zweiten Rang hinter Universal mit 21,58 Prozent.
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